Fraktionsvorsitzende bei Gesprächsrunde in die Seniorenwohnanlage


Fraktionsvorsitzende in der Seniorenwohnanlage Am Dienstag, 19.1.2016 kamen die Fraktionsvorsitzenden Gisela Steinestel (IGEL), Kurt Wörner (CDU), Bernhard Schweizer (LAB) und Ulrich Rößler (BWV) auf Anregung der Bewohner zu einer Gesprächsrunde in die Seniorenwohnanlage. Die Bewohner konnten direkt kommunalpolitische Themen wie die Bebauung der Mühlewiese, den Geschosswohnungsbau und die Flüchtlingspolitik diskutieren und die Hintergründe und Entscheidungsgrundlagen des Gemeinderats erfahren. Kurt Wörner ging insbesondere auf die Flüchtlingsarbeit und seine Erfahrungen im Helferkreis ein und betonte wie wichtig es sei, diesen Menschen zu helfen und sie zu integrieren. Als nächstes kommunalpolitisches Thema wurde die Bebauung der Mühlewiese angesprochen. Allgemeiner Tenor war, dass man mittelfristig wohl um eine kleine Bebauung nicht herumkommen werde, die Mühlewiese teilweise jedoch als Naherholungsgebiet erhalten bleiben solle. Da jedoch geplant ist, im alten Bleichbergkindergarten Flüchtlinge unterzubringen, sei die Bebauung der Mühlewiese aktuell kein Thema. Als nächstes wurde gefragt, ob alle leerstehenden Gebäude im Besitz der Stadt auch für die Unterbringung der Flüchtlinge genutzt werden. Hierauf antwortete Ulrich Rößler, dass alle städtischen Gebäude, die für die Unterbringung von Flüchtlingen geeignet seien auch dafür genutzt werden. Er sei zuversichtlich, dass der Gemeinderat eine gute Lösung finden werde. Allerdings verursache dies freilich auch Kosten.  Ein aktuell sehr wichtiges Thema für die Senioren war natürlich auch der Räum- und Streudienst im Winter. Dieser sei nicht immer zufriedenstellend für die Senioren. Die wichtige Hauptachse von der Uhlandstraße bis zur Stadtmitte sei im Winter oftmals nicht mit Rollatoren befahrbar, so dass die Senioren dann auf die Straße ausweichen müssen und sich dort der Gefahr des Straßenverkehrs aussetzen. Gisela Steinestel pflichtete bei, dass es für die Senioren gewährleistet sein sollte, auch im Winter sicher in die Stadt zu kommen. Alle Fraktionsvorsitzenden sagten hierfür ihre Unterstützung zu, um diesen Zustand zu verbessern. Ein Bewohner sprach ein für Ihn sehr wichtiges Thema an. Er wollte wissen, welchen Stellenwert die Seniorenwohnanlage im Gemeinderat habe.  Hierauf antwortete Bernhard Schweizer, dass alle Fraktionen ein Herz für die Seniorenwohnanlage und die Bedürfnisse der Senioren hätten. Als Vorsitzender des Ortskrankenpflegevereins Laichinger Alb e.V., der hier seinen Sitz hat, sieht er auch einen positiven Gewinn in der Kooperation mit der Seniorenwohnanlage. Dies habe sich auch an dem gemeinsamen Tag der offenen Tür am 15. Marz 2015 gezeigt. Bei Kaffee und Kuchen gab es auch hinreichend Zeit für persönliche Gespräche. Umrahmt wurde der Nachmittag von der Veeh-Harfengruppe, die fester Bestandteil des Aktivitäten-Programms in der Seniorenwohnanlage ist.
Die Senioren und die Verwaltung haben sich sehr gefreut, dass alle Fraktionsvorsitzenden sich einen ganzen Nachmittag Zeit genommen hatten. Die Verwaltungsleiterin Andrea Moll-Hascher bedankte sich hierfür recht herzlich, bevor die Veeh-Harfengruppe zum Abschied noch einmal spielte.