Energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung in Laichingen abgeschlossen


Das Gesamtkonzept für die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung in der Stadt Laichingen aus dem Jahr 2013 wurde in den letzten Wochen durch den Austausch der Straßenlampen in Suppingen und Feldstetten vollständig umgesetzt. Die Arbeiten für den Bauabschnitt 2019 wurden vom Gemeinderat im März dieses Jahres nach einer europaweiten Ausschreibung an die Firma Halder und Sinn aus Machtolsheim vergeben.
 
Insgesamt hat die Stadt damit in allen vier Stadtteilen 1.822 Quecksilberdampflampen aus den 1960-er und 1970-er Jahren gegen hocheffiziente Leuchten mit LED-Technik ausgetauscht. Das gesamte Straßenbeleuchtungsnetz besteht aus rund 2.200 Leuchten.
 
Mit der Erneuerung dieser Leuchten kann die Stadt den Stromverbrauch und den damit verbundenen Schadstoffausstoß sowie die künftigen Betriebs- und Wartungskosten der Straßenbeleuchtung erheblich senken. Der tatsächliche Stromverbrauch für die gesamte städtische Straßenbeleuchtung lag im Jahr 2018 bei 451.592 kWh und damit um 381.704 kWh unter den Verbrauchswerten aus dem Jahr 1996 mit 833.296 kWh.
 
Mit den im Jahr 2019 durchgeführten Maßnahmen werden die Verbrauchswerte rechnerisch nochmals deutlich um rund 200.000 kWh/Jahr sinken. Der gesamte Einspareffekt beim Stromverbrauch liegt damit bei rund 581.000 kWh, der CO2-Ausstoß vermindert sich während der 20-jähigen Laufzeit um ca. 410 t/Jahr.
 
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative hat das Bundesumweltministerium die Umsetzung des städtischen Sanierungskonzeptes von Anfang an unterstützt und durch den Projektträger Forschungszentrum Jülich (PtJ) auch fachlich begleitet, weil die Maßnahmen einen bedeutenden Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Zur Finanzierung des Gesamtaufwands mit rund 1,3 Mio Euro hat die Stadt in den letzten Jahren Fördermittel in Höhe rund 340.000 € erhalten.