Ausflug Seniorenwohnanlage, Gruppenfoto


Das Kloster Roggenburg und seine Umgebung erfreute die Bewohner der Seniorenwohnanlage beim  Ausflug im September 2018

Bei herrlichstem Spätsommerwetter konnten die Bewohner und Bewohnerinnen der Seniorenwohnanlage ihren Ausflug zum Kloster Roggenburg genießen. Die Gruppe startete pünktlich um 13.30 Uhr vor der Seniorenwohnanlage. Die Fahrt führte mit dem Bus über die schwäbische Alb nach Ulm, Weißenhorn und schließlich nach Roggenburg, wo wir bereits vor der Klosterkirche von der Kirchenführerin und Organistin, Annelies Schachtner, erwartet wurden. Bereits beim Betreten der Kirche wurden wir von der Atmosphäre  in der wunderschönen Barockkirche überwältigt. Frau Schachtner erzählte uns zunächst etwas über die Orgel, die von den Einheimischen liebevoll die „Roggenburgerin“ genannt wird. Es handle sich um eine mechanische Orgel mit 66 klingenden Registern, 5 Manualen und mit einem Zimbelstern auf den Orgelpfeifen, mit dem man einige Spielereien wie zum Beispiel Vogelgezwitscher animieren kann. Da die Kirchenführerin auch gleichzeitig Organistin ist, ließ sie uns eine Kostprobe ihres Könnens und des Orgelklangs hören: Zwei Stücke von Johann Sebastian Bach (Präludium in C und ein Choralvorspiel: „Liebster Jesu wir sind hier“) sowie ein Stück eines französischen Komponisten mit Glockenspiel und Vogelgezwitscher und ein Fanfarenstück „Trompeteria“. Ein einmaliges Hörerlebnis. Anschließend erhielt die Gruppe noch Informationen über die Geschichte  der Kirche und des Klosters und  über die Künstler, die die Kirchenräume gestalteten. Neben dem Kirchenmaler Franz Martin Kuen (1719-1771), der aus Weißenhorn stammte, wurden ausschließlich Künstler aus der Umgebung beim Bau und  bei der künstlerischen Gestaltung des Klosters beschäftigt.

Nach der Kirchenführung konnten der Kräutergarten, der Efeugarten, das Klostermuseum oder eine Kunstausstellung besichtigt werden. Einige der Gruppe wollten sich jedoch zunächst im Gastgarten der Klostergaststätte bei Kaffee und Kuchen stärken. Dort traf man sich dann auch zum geselligen Beisammensein bei Musik und Gesang. Georg Bollinger hatte sein Akkordeon dabei und spielte Lieder zum Mitsingen. Es dauerte nicht lange, da kam eine junge Besucherin und fragte, ob sie auch ein paar Lieder auf diesem Akkordeon spielen dürfe. Es stellte sich heraus, dass die junge Frau aus dem hohen Norden stammte und so kamen wir in den Genuss  von Seemannsliedern. Das schöne Wetter, die Musik und die Geselligkeit machten den Abschied schwer und so trat die Gruppe die Heimreise etwas verspätet an. Einhellige Meinung: Das war ein schöner Tag!


Ausflug Seniorenwohnanlage, Einkehr im Biergarten

Ausflug Seniorenwohnanlage, gemeinsames Singen

Ausflug Seniorenwohnanlage, Besichtigung Kloster