Nach ersten Kontakten mit verantwortlichen Politikern in Nesvish (Weißrussland) anlässlich des Besuches einer Gewerkschaftsdelegation aus Minsk in Ulm kam es im Winter 1990 zu einer Spendenaktion, mit deren Erlös Medikamente und medizinische Geräte gekauft wurden. Diese brachte der damalige Bürgermeister Andreas Raab persönlich nach Nesvish. Dort wurde der konkrete Wunsch geäußert, mit der Stadt Laichingen nähere Kontakte aufzunehmen. Der von den Beteiligten erarbeitete Vereinbarungsentwurf über die Aufnahme freundschaftlicher Beziehungen wurde nach der Beratung im Gemeinderat durch den Bürgermeister am 19.04.1993 unterzeichnet.

In den folgenden Jahren hat die West-Ost-Gesellschaft, Regionalgruppe Laichingen, die Aufgabe übernommen, die Pflege der freundschaftlichen Beziehungen zu Nesvish mit Leben zu erfüllen. Diese Organisation hat wertvolle humanitäre Hilfe geleistet. Zahlreiche Hilfstransporte mit medizinischen Hilfsmitteln und Medikamenten wurden organisiert und abgewickelt. Patenschaften für Kinder wurden vermittelt und werden weiterhin betreut.

In den zurückliegenden Jahren waren viele Kinder zur Erholung, Sportler, Folkloregruppen und Funktionäre zu Gast in Laichingen. Unvergessen bleibt der Auftritt der Folkloregruppe „Wjanotschak“ anlässlich der Feier des 10-jährigen Jubiläums der freundschaftlichen Beziehungen im Mai 2003 in der Daniel-Schwenkmezger-Halle.